Daten und Fakten zum Nürburgring
Offizieller Baubeginn
27. Sep 1925
Offizielle Eröffnung
18. Jun 1927
Erste Veranstaltung
19. Juni 1927 GP von Deutschland
Erste Veranstaltung neue GP-Strecke
12.Mai 1984 (Eröffnungs-Event)
Erste Veranstaltung mit Mercedes-Arena
12. April 2002 (Langstreckenmeisterschaft)
Ursprüngliche Streckenlänge
22,8 km Nordschleife + 7,7 km, Südschleife = 28 km, (89 Links- 84 Rechtskurven)
Kosten
rund 15 Millionen Reichsmark, Beschäftigung von bis zu 3.000 Erwerbslosen für zwei Jahre
Länge Grand Prix-Strecke
5,148 km (mit Mercedes-Arena und NGK-Schikane)
Länge Grand Prix-Strecke
5,137 km (mit Mercedes-Arena und Motorrad-Schikane)
Länge Sprintstrecke Grand-Prix-Strecke
3,629 km (mit Mercedes-Arena und NGK-Schikane)
Länge Sprintstrecke Grand Prix-Strecke
3,618 km (mit Mercedes-Arena und Motorrad-Schikane)
Streckenbreite Sprintstrecke
10-13 m
Streckenbreite Streckenabschnitt Mercedes-Arena
14-25 m
Streckenbreite Müllenbachschleife
10 m
Höhenprofil Beginn Start-Ziel-Gerade
620,00 m (höchster Punkt der Strecke)
Höhenprofil Start-Ziel-Gerade
618,55 m
Höhenprofil Tiefster Punkt der Mercedes-Arena
603,10 m
Höhenprofil Müllenbachschleife
564,70 m (tiefster Punkt der Grand Prix-Strecke)
Länge Nordschleife
20,800 km
Kurven Nordschleife
73 (davon 33 links, 40 rechts)
Steigung Nordschleife
maximal 17%
Gefälle Nordschleife
maximal 11%
Höchste Stelle Nordschleife
620 m (Start-Ziel)
Niedrigste Stelle Nordschleife
320 m (Breidscheid)
Höhenunterschied Nordschleife
ca. 300 m
Länge Langstreckenmeisterschaft
24,433 km (Sprintstrecke, mit Mercedes-Arena, Motorrad-Schikane und Nordschleife)
Streckenabschnitte
Hatzenbach: Ein Bach, der hier neben der Strecke verläuft.
Hocheichen: Während der Bauzeit gab es an dieser Stelle mächtige Eichenwälder, die zum Teil abgeholzt werden mußten.
Quiddelbacher Höhe: Bergrücken nahe der Ortschaft Quiddelbach
Flugplatz: Segelfluggelände neben der Rennstrecke.
Schwedenkreuz: Altes Wegkreuz. Der Begriff stammt aus der Zeit der Schwedenkriege (Dreißigjähriger Krieg von 1618 bis 1648).
Aremberg: Bezeichnung für den in der Nähe liegenden Berg gleichen Namens.
Fuchsröhre: Bauarbeiter nannten diesen Streckenabschnitt so, weil sich 1927 während des Baus der Rennstrecke ein Fuchs für längere Zeit in eine der Kanalysationsröhren verkrochen hatte.
Adenauer Forst: Waldgebiet der Gemeinde Adenau.
Metzgesfeld: Im Grundbuch eingetragene Flurbezeichnung, deren Ursprung und Bedeutung ungeklärt ist.
Kallenhard: Im Grundbuch eingetragene Flurbezeichnung, deren Ursprung und Bedeutung ungeklärt ist.
Wehrseifen: Seifen ist der keltische Begriff für Tal.
Exmühle: Wasserlauf einer früheren Mühle. Ursprünglich sollte an diesem Punkt die Start- und Zielanlage errichtet werden. Der Besitzer der Mühle weigerte sich aber, die notwendigen Grundstücke zur Verfügung zu stellen.
Bergwerk: Bis ins 18. Jahrhundert war hier ein Silberbergwerk in Betrieb, das dann wegen Unrentabilität geschlossen wurde.
Kesselchen: Die Bezeichnung entstand während der Bauarbeiten, da die Strecke hier durch ein Talkessel führte.
Klostertal: Der Abschnitt zwischen Kesselchen und Karussell. Im 14. Jahrhundert gab es hier einen Johaniter-Orden.
Karussell: Ein Steilwand-Kreisel als Bestandteil der Strecke.
Hohe Acht: Ein Berg in der Nähe der Rennstrecke. Mit 746 Metern ist er der höchste Punkt der Eifel.
Wippermann: Im Grundbuch eingetragene Flurbezeichnung, deren Ursprung und Bedeutung ungeklärt ist.
Eschbach: Im Grundbuch eingetragene Flurbezeichnung, deren Ursprung und Bedeutung ungeklärt ist.
Brünnchen: Ein Quellgebiet. Von hier aus führten um die Jahrhundertwende Bewässerungsleitungen in die Gemeinde Herschbroich.
Pflanzgarten: Hier befanden sich Gärten und Anbaufelder der Grafen Nürburg.
Schwalbenschwanz: Die Bauarbeiter erfanden diesen Namen1926. Aus der Vogelperspektive sieht dieser Abschnitt wie das Ende eines Schwalbenschwanzes aus.
Galgenkopf: Die ehemalige Richtstätte der Grafen von Nürburg. Hier stand der Galgen, an dem die öffentlichen Hinrichtungen vollzogen wurden.
Antoniusbuche: Riesige Buche als jahundertealtes Wahrzeichen, an deren Fuß sich ein dem heiligen Antonius geweihter Altar befindet.
Tiergarten: In den früheren Zeiten der Begräbnisplatz für die im Kampf umgekommenen Tiere.






