Victor Smolski startet 2010 mit Ginetta
Victor Smolski startet in der Saison 2010 mit einem spektakulären Ginetta G50 für das Team Boes-Motorsport in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Der populäre Musiker, der mit seiner Band Rage und dem Album ‚Strings To A Web‘ kürzlich in den deutschen Album-Charts platziert war, hat vor dem Saisonauftakt noch ein strammes Programm mit Konzerten in Deutschland, Russland, Japan und Südamerika zu absolvieren, ehe es dann beim ersten Saisonlauf am 27. März endlich auf der Nordschleife rund geht.
„Mein persönlicher Terminkalender ist sehr gut mit unserem Management abgesprochen”, sagt Smolski. „So kann ich alle Rennen zur Langstreckenmeisterschaft fahren.“ Der spektakuläre Ginetta, der in der GT4-Klasse eingesetzt wird, ist dabei für den gebürtigen Russen, der seit 1993 in Deutschland lebt, absolutes Neuland. „Ich bin noch keinen Meter mit dem Wagen gefahren“, gesteht er. „Ich bin aber zuversichtlich, dass mir mein Team zum ersten Lauf einen perfekt abgestimmten Wagen bereitstellen wird. In Silverstone habe ich einen Aston Martin pilotiert, der dem Ginetta vom Handling her ähnlich sein soll: hart und zickig.“
Der GT4-Renner zeichnet sich vor allem durch die Leistung von mehr als 300 PS und das geringe Gewicht von 1.000 Kilogramm in der GT4-Spezifikation aus. „In der GT4-Klasse haben wir mit der Ginetta sehr gute Chancen gegen Aston Martin, BMW und Co.“, sagt Teamchef Horst Boes. „Wenn alles gut läuft, sehe ich uns realistisch in den Top 10.“ Bei einer Präsentation in Silverstone konnte sich das Team von der Langlebigkeit des britischen Supersportlers überzeugen. „An dem Tag hat mehr als ein Duzend Testfahrer den Wagen auf dem Kurs bewegt. Die meisten haben dabei nicht besonders viel Rücksicht genommen, trotzdem hat der Ginetta den ganzen Tag über kein einziges Problem durchblicken lassen. So sind wir zuversichtlich, mit möglichst wenigen Kinderkrankheiten in die Saison starten zu können.“
Der Herausforderung stellt sich Rocker Smolski gerne. „Ich habe mit vielen Teams gesprochen und hatte konkrete Angebote, BMW oder Porsche zu fahren. Meine Entscheidung zugunsten des Ginetta fiel schnell, denn der Wagen ist nicht nur außergewöhnlich von der Optik, sondern auch richtig schnell. Ich bin gespannt, was wir erreichen können.“






