17.10.2017

Schrey wahrt seine Titelchance

Durch den sechsten Saisonsieg im BMW M235i Racing Cup hat Michael Schrey vor dem VLN-Finale am 21. Oktober immer noch beste Chancen auf die Titelverteidigung. Beim 49. ADAC Barbarossapreis hatte Schrey im Ziel über 24 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Heiko Eichenberg vom Team Securtal Sorg Rennsport und knapp eine Minute auf das drittplatzierte Team Pixum Adrenalin Motorsport mit Yannick Fübrich und David Griessner.

„Das war heute ein hartes Stück Arbeit für Michael Schrey. Er musste fast über die gesamte Distanz mit der Konkurrenz kämpfen und dies bei schwierigen wechselhaften Witterungsbedingungen. Immer wieder setzte Regen ein. Für die Piloten war es zum Teil der Ritt auf einer Rasierklinge“, sagte Teamchef Michael Bonk. Im Training bei noch trockenen Bedingungen hatte Schrey den BMW auf Position zwei gestellt. Im Rennen gab es von Beginn an einen harten Dreikampf um die Spitzenposition. Bonk: „Man hat gemerkt, dass die Saison zu Ende geht und jetzt die Entscheidungen anstehen. Einige Aktionen auf der Strecke waren schon grenzwertig. Zum Glück hatten wir im Ziel aber das bessere Ende für uns.“

Die beiden anderen BMW M235i sahen ebenfalls die Zielflagge. Die Japaner Ryusho Konishi und Yosuke Shimojima fuhren auf Platz zwölf in der Klasse, Michael Bonk und Axel Burghardt kamen auf Rang 13. Bonk: „Konishi und Shimojima sind ohne Probleme durchgefahren. An dem anderen BMW haben wir ein modifiziertes Setup ausprobiert, was aber nicht so richtig funktioniert hat.“

Der Audi RS3 LMS TCR mit Herrmann Bock und Michael Bonk fuhr in der TCR-Klasse auf Platz vier. Bonk: „Wir mussten einen Zusatzstopp einlegen, da es ein Problem mit der Motorhaube gab. Deshalb können wir mit der Platzierung sehr zufrieden sein.“

Für den unter Bonk-Bewerbung startenden Peugeot 308 Racing Cup von Jürgen Nett/Achim Nett/Bradley Philpot blieb diesmal nur Platz fünf in der TCR-Klasse. „Es wäre mehr möglich gewesen, weil die Verhältnisse für uns ideal waren. Aber wir mussten eine defekte Antriebswelle tauschen. Das hat viel Zeit gekostet“, so Jürgen Nett.