13.10.2017

Richtige Reifenwahl zahlt sich für Milltek Racing aus

Der Mut zum Risiko des Teams Milltek Racing wurde belohnt. Bei wechselndem Wetter und schwierigen Streckenverhältnissen ließen die Briten ihr Auto bei VLN8 im Toyota GT86 Cup über die komplette Distanz auf profillosen Slicks fahren. Durch diese Zeitersparnis an der Box feierten Dale Lomas, Lucian Gavris Lucian und Werner Gusenbauer beim 49. ADAC Barbarossapreis den vierten Saisonerfolg in der Cup4-Klasse.

„Es hat immer nur stellenweise geregnet. Die Bedingungen waren unserer Meinung nach nie so, dass wir auf Regenreifen hätten wechseln müssen. In Absprache mit unseren Fahrern haben wir deshalb diese Entscheidung getroffen und sind gut damit gefahren“, freute sich Teamchef Steve Pound.
  
Der Sieg war letztlich bei einem Vorsprung von über drei Minuten auf die neuformierte Mannschaft von Pit Lane - AMC Sankt Vith mit den Fahrern Jacques Castelein, Jean-Francois Brunot und Dennis Cassey zwar nie ernsthaft in Gefahr. Dennoch wurde es in der letzten halben Stunde nochmal dramatisch. „Im letzten Stint hatte ich eine unnötige Berührung mit einem anderen Fahrzeug. Unsere Beifahrerseite sah danach aus wie aus Wellblech. Wir sind vorsichtshalber an die Box gefahren, um einen kurzen Sichtcheck vorzunehmen. Gott sei Dank war unser Vorsprung schon so groß, dass wir Platz eins sicher nach Hause fahren konnten“, berichtete Lucian Gavris. In das Saisonfinale am 21. Oktober geht Militek Racing nun mit einem Vorsprung von fünf Punkten auf das Toyota Swiss Racing Team (128). 
  
Die Schweizer Mannschaft beendete den achten Saisonlauf auf Rang drei. Zwar überquerten Manuel Amweg und Frédéric Yerly die Ziellinie auf Platz zwei, das Duo kassierte aber wegen des Starts aus der Boxengasse eine Strafminute. „Nach einem Unfall im Qualifying wurde das Auto bis zur letzten Sekunde repariert. Wir sind froh, dass wir überhaupt am Rennen teilnehmen konnten“, resümierte Teamchef Hannes Gautschi. „Es ist vor dem letzten Lauf keine Tendenz im Hinblick auf den Gesamtsieg zu erkennen. Das verspricht ein tolles Saisonfinale“, sagte Nico Ehlert, Principal Engineer Kundenmotorsport.