31.05.2017

VLN-Teams beim 24h-Rennen: WTM-Ferrari sensationell auf Rang sieben

Der Wochenspiegel-Ferrari 488 GT3 hat manchen Werksteams bei der 45. Auflage des 24h-Rennens auf dem Nürburgring ein Schnippchen geschlagen. Die drei VLN-Stammfahrer Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach kamen zusammen mit Daniel Keilwitz sensationell auf Platz sieben ins Ziel. „Wir haben es als Privatteam mitten ins Feld der Werksmannschaften geschafft,“ jubelte Teameigner und Amateurpilot Georg Weiss, „das ist ein herausragendes Ergebnis.“

Bereits im Training hatte das Wochenspiegel Team Monschau (WTM) eine starke Vorstellung gezeigt. Mit 8:14,591 Minuten fuhr Keilwitz mit dem WTM-Ferrari im zweiten Qualifying die absolut schnellste Rundenzeit. Selbst im Top 30-Qualifying war kein Konkurrent mehr schneller. Im Top 30-Qualifying schaffte Krumbach die viertschnellste Zeit und belegte damit Startposition vier. „Das war das beste Ergebnis, das wir jemals beim 24h-Rennen erreicht haben“, freute sich Weiss. 

Im Rennen hielt sich der Ferrari 488 GT3 von WTM-Racing über fast die komplette Distanz unter den Top Ten. Frühzeitig markierte das Wochenspiegel-Auto mit 8:19,375 Minuten auch noch die schnellste Runde des ganzen Rennens. 30 Minuten vor dem Ende lag das Team auf Rang zehn, dann sorgte einsetzender Regen für ein dramatisches Finale. Schlussfahrer Krumbach entschied, auf Regenreifen zu wechseln – damit lag das Team vollkommen richtig. Bis zum Fallen der Zielflagge verbesserte sich der Wochenspiegel-Ferrari noch um drei Plätze. „Das war ein absolut fehlerfreies Rennen, auf das wir sehr stolz sein können“, unterstrich Weiss. 

Michele Rinaldi, Teamchef von Rinaldi Racing, das den Wochenspiegel-Ferrari einsetzt, bilanzierte ebenfalls hochzufrieden: „Ein Rennwochenende nach Plan. Es hat alles funktioniert. Ich bin nur noch happy.“ Und auch Christiano Michelotto, bei Ferrari für den Aufbau der GT-Autos verantwortlich, zeigte sich sehr angetan: „Ein tolles Ergebnis, das zeigt, dass das Kundensport-Programm von Ferrari auch in der Nürburgring Nordschleife funktioniert.“