Teilen


09.02.2017

PROsport feiert Klassensieg „down under“

Mit zwei Porsche Cayman PRO4 war PROsport Performance zum 12 Stunden-Rennen von Bathurst nach Australien aufgebrochen. Am Ende gab es im Team aus Wiesemscheid nahe des Nürburgring glückliche Gesichter. Jörg Viebahn, Max Braams, Nicolaj Møller Madsen und Harrison Jones siegten mit dem PROsport-Cayman in der GT4-Klasse und belegten im Gesamtklassement einen starken 23. Rang.

„Es war anstrengend und lange Zeit ein harter Kampf“, berichtet Jörg Viebahn. „Umso glücklicher bin ich, dass wir es zum Schluss geschafft haben. Es war sehr heiß, und durch die vielen schnelleren GT3-Autos durfte man sich auf der engen Strecke keinen Konzentrationsfehler leisten.“

PROsport Performance zeigte am gesamten Rennwochenende eine starke Leistung. Die beiden Cayman gehörten in allen Trainingssitzungen zu den Schnellsten der Klasse. Probleme gab es ausgerechnet vor dem Qualifying. Weil die Tankanlage in der Box repariert werden musste, wurden die PROsport-Porsche vor dem Zeittraining zu spät betankt. Das bedeutete ein Regelverstoß: Die gefahrenen Zeiten beider Fahrzeuge wurden gestrichen.

Viebahn/Braams/Møller Madsen/Jones mussten vom letzten Startplatz ins Rennen gehen, kämpften sich aber schnell in ihrer Klasse nach vorn. Es folgte ein spannender Zweikampf um die Spitzenposition mit einem KTM X-Bow GT4, der erst rund zwei Stunden vor Ablauf der 12 Stunden-Distanz endete, als der KTM ausschied.

Der zweite Porsche Cayman PRO4, der von den US-Amerikanern Charles Putman, Charles Espenlaub, Joe Foster und Andy Pilgrim pilotiert wurde, zeigte im Training ebenfalls eine gute Vorstellung. Nach einem Unfall im Qualifying wurde der Cayman allerdings aus Sicherheitsgründen zurückgezogen. Eine Reparatur des Fahrzeugs wäre bis zum Start nicht möglich gewesen.