18.01.2017

Sorg Rennsport gewinnt BMW Cup-Klasse beim 24h-Rennen in Dubai

Mit einem Doppelsieg in der BMW Cup-Klasse beim 24h-Rennen in Dubai startete Securtal Sorg Rennsport in die Motorsport-Saison 2017. „Wir sind total überwältig, es hätte wirklich kaum besser laufen können“, bekräftigt Benjamin Sorg. „Das ganze Team und alle Fahrer haben einen hervorragenden Job abgeliefert.“

Als vielumjubelter Klassensieger wurde Christian Andreas Franz im BMW M235i Racing Cup mit der Startnummer 151 abgewinkt. Der Deutsche hatte sich das Cockpit mit Stephan Epp, Heiko Eichenberg, dem Österreicher Michael Hollerweger sowie dem Norweger Oskar Sandberg geteilt. Den zweiten Sorg-M235i pilotierte der Engländer George Richardson ins Ziel. Seine Teamkollegen waren der Einheimische Ahmed Al Melaihi, Shawn Peh aus Singapur sowie die Spanier Jesus Diez und Jose Manuel de los Milagros. Platz drei ging an Hermann Bock, Rainer Partl und Max Partl im BMW M235i Racing Cup von Bonk Motorsport.

Mit 92 Startern gab es einen neuen Rekord beim 24h-Rennen von Dubai auf der 5,399 Kilometer langen Rennstrecke. „Das bedeutet, dass durchschnittlich alle 59 Meter ein Fahrzeug fährt“, erklärt Stephan Epp. „Da mussten wir unheimlich aufpassen. Dauernd überholt man, oder man wird überholt. Wichtig ist, heil durchzukommen und taktisch klug zu fahren.“

Von der Pole-Position aus gestartet, war das spätere Siegerfahrzeug von Sorg Rennsport in der Anfangsphase in eine Kollision verwickelt und startete dann eine fulminante Aufholjagd. „Nachdem Heiko Eichenberg von einer Corvette getroffen wurde, musste die vordere linke Achshälfte getauscht werden“, erklärt Daniel Sorg. „Eine Kollision kurz vor Rennende mit einem Lamborghini blieb zum Glück ohne Folgen. Aber auch unsere Wettbewerber hatten kleinere Probleme, das half uns natürlich. Unterm Strich waren wir das schnellste und konstanteste Team.“ Mit zunehmender Renndistanz zahlte sich die Strategie des Wuppertaler Teams aus. Boxenstopps zur richtigen Zeit und die schnellen und fehlerfreien Piloten sorgten dafür, dass die beiden BMW der „Sorg Brothers“ im Verlauf der Nacht die Plätze eins und zwei einnahmen und sie bis ins Ziel nicht mehr abgaben.