05.01.2017

VLN-Meister starten 2017 im GetSpeed-Porsche

Spektakulärer Transfer in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring: Die beiden amtierenden VLN-Meister Alexander Mies und Michael Schrey wechseln zu GetSpeed Performance und starten in der Saison 2017 zusammen mit Teamchef Adam Osieka im Porsche 911 GT3 in der Carrera-Cup-Klasse.

Mies und Schrey haben eine sehr erfolgreiche Saison 2016 hinter sich. Zusammen holten sie den VLN-Meistertitel im BMW M235i Racing von Bonk-Motorsport und gewannen auch den gleichnamigen Cup. Mies gewann zudem die VLN-Junior-Trophäe, Schrey sicherte sich seinerseits die BMW Sports Trophy und ist damit weltweit erfolgreichster BMW-Privatier 2016.

„Wir haben uns schon Ende letzten Jahres mit Adam zusammengesetzt und überlegt, was wir gemeinsam machen könnten“, sagt Mies. „Dabei ist ein gutes Paket herausgekommen und ich freue mich jetzt riesig auf die neue Herausforderung eines leistungsstärkeren Autos.“ Die Titelverteidigung wird für beide schwer, weil die Carrera-Cup-Klasse mit durchschnittlich sechs Fahrzeugen in den Jahren 2015 und 2016 eher schwach besetzt ist. „Wir fahren in erster Linie um Klassensiege“, sagt Mies. „Und dann schauen wir am Ende einfach mal, wo wir stehen.“

Weitere Fahrerpaarungen wechseln zu GetSpeed
Das in Meuspath am Nürburgring beheimatete Team setzt zwei weitere Neunelfer in der Carrera-Cup-Klasse ein. Den ersten pilotiert Uli Berg, im zweiten wechseln sich Janine Hill, John Shoffner sowie der 26-fachen VLN-Gesamtsieger Arno Klasen ab. Damit nicht genug – mit einem Porsche 911 GT3 MR (991) kämpfen Frank Kräling, Marc Gindorf und Christopher Brück in der Klasse SP7 um Klassensiege. Beide Fahrertrios wurden 2016 von Frikadelli Racing betreut.

In der im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen Cayman GT4 Trophy by Manthey Racing kommen zwei Fahrzeuge zum Einsatz. Einer wird pilotiert von „Max“ und „Jens“, die 2017 ihre zweite VLN-Saison bestreiten. Der nur knapp verfehlte dritte Gesamtplatz in der Klassenwertung 2016 ist reichlich Ansporn für einen erneuten Angriff. Im Schwesterfahrzeug ist Daniel Mursch als Stammfahrer gesetzt.

„Mit dem Zuspruch für unser Performance Center können wir mehr als zufrieden sein“, sagt Teamchef und geschäftsführender Gesellschafter des GetSpeed Performance Centers Adam Osieka. „Die harte Arbeit der letzten vier Jahre trägt langsam Früchte.“