25.08.2016

Hennerici/Oberheim bauen Trophy-Führung aus

Fünf Läufe waren in der Cup3-Klasse der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring hart umkämpft, im sechsten Rennen ließen Marc Hennerici und Moritz Oberheim zu keinem Zeitpunkt auch nur einen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Im Ziel hatte das Duo im Porsche Cayman GT4 Clubsport von raceunion Teichmann Racing knapp 2:15 Minuten Vorsprung auf die Verfolger und untermauerte damit seine Favoritenrolle in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing.

Für Hennerici/Oberheim war es der vierte Saisonsieg, für ihr Team der fünfte. Teichmann Racing stellte mit Marcel Hoppe und Moritz Gusenbauer auch die Sieger des zweiten VLN-Laufs und feierte nun sogar einen Doppelsieg. Denn Gusenbauer/Hoppe fuhren beim 39. RCM DMV Grenzlandrennen auf Platz zwei und verwiesen Kai Riemer, Arnd Meier und Teamneuzugang Peter Scharmach im Cayman von Arkenau Motorsport auf Rang drei.

Elf Porsche Cayman GT4 CS kämpften im sechsten VLN-Rennen um den Klassensieg. Die Cup-Führenden Hennerici und Oberheim zeigten bereits im Qualifying ihre Dominanz und holten sich mit einer Rundenzeit von 8:47.451 Minuten die Pole-Position – ihre dritte in der laufenden Saison. Gleich hinter den beiden gingen ihre ärgsten Cup-Rivalen, Hamza Owega und Moritz Kranz - erstmals unterstützt von Daniel Mursch - von GetSpeed Performance, ins vierstündige Rennen, während Gusenbauer/Hoppe vom fünften, Riemer/Meier/Scharmach gar nur vom achten Rang starteten.

Hennerici/Oberheim verteidigten ihre Pole und kontrollierten das Rennen nahezu nach Belieben. „Das Auto war einfach perfekt. Wir hatten ein sehr gutes Set-up erarbeitet und konnten über die gesamte Distanz pushen. Das verschafft uns momentan gegenüber der Konkurrenz einen kleinen Vorsprung“, bilanzierte Moritz Oberheim.

Während Owega/Kranz nach einem Reifenschaden zurückfielen, erwischte es ihre Kollegen im GetSpeed-Schwesterauto, „Jens“ und „Max“ (die ebenfalls mit guten Aussichten in der Cup-Wertung liegen) noch ärger. Nach einem Unfall in der zweiten Runde war das Rennen für beide vorzeitig beendet.

So komplettierten Gusenbauer/Hoppe den Teichmann-Racing Doppelsieg und Riemer/Meier/Scharmach das Podium. „Wir waren zeitweise sogar auf dem zweiten Platz unterwegs, mussten das Auto jedoch einmal wegen Zündaussetzern neu starten. Vom Speed her haben wir aber einen Schritt nach vorne gemacht und mit unserem vierten Podestplatz im sechsten Rennen erneut wichtige Meisterschaftspunkte erkämpft“, resümierte ein zufriedener Kai Riemer den Rennverlauf.

Auch Willy Hüppi/Alexander Schula waren zwischenzeitlich auf Podiumskurs und feierten mit Platz vier ihr bestes Saisonergebnis. Der fünfte Platz ging an Stefan Karg, Runar Vatne und Henric Skoog. Mark Thomas, Daniel Bohr und Frank Schmickler im Cayman von Mühlner Motorsport holten den sechsten Platz. Teamchef Bernhard Mühlner: „Frank hat in der Startrunde einen Treffer bekommen und ist daher zurückgefallen. In einer hart umkämpften Meisterschaft wie der Cayman GT4 Trophy holt man das nicht mehr auf. Dennoch sind wir zufrieden, wir konnten uns erneut steigern und den Rückstand auf die Spitze reduzieren.“