14.10.2015

TMG GT86 Cup: Hochspannung im Kampf um Platz 2

Die erste Entscheidung ist gefallen. Doch auch nach dem vorzeitigen Gesamtsieg von Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz (Dörr Motorsport) im TMG GT86 Cup verspricht der neunte Saisonlauf des TMG GT86 Cups am 17. Oktober reichlich Spannung. In aller erster Linie wollen die 2015 noch ungeschlagenen Cup-Sieger mit einem weiteren Erfolg ihre blütenweiße Weste wahren. Und damit natürlich auch ihre gute Ausgangsposition im Kampf um den Gesamtsieg in der beliebten VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring verbessern.

Angesichts der Cup-Dominanz des Dörr-Duos sind die extrem spannenden Kämpfe um die Platzierungen hinter den Seriensieger etwas in den Hintergrund geraten. Doch auch die Duelle von WH-Motorsport mit dem Vater-Sohn-Duo Wolfgang und Kevin Hönscheid sowie Manuel Amweg und Thomas Lampert im TMG GT86 CS-V3 vom Toyota Swiss Racing waren in den vergangenen Rennen ein echtes Highlight. „Unsere jungen Fahrer haben sich in den vergangenen Rennen noch einmal richtig gesteigert und sind regelmäßig Rundenzeiten unter der Zehn-Minuten-Schallmauer gefahren“, lobt Roland Baumann, Teamchef der Schweizer Toyota-Mannschaft, sein Fahrer-Duo. „Allerdings darf man sich in einem engen Wettbewerb wie dem TMG GT86 Cup eben keine Ausfälle leisten. Und den hatten wir leider im siebten Saisonlauf. Genau diese Punkte fehlen uns jetzt. Aber noch haben wir den Kampf um Platz zwei nicht aufgegeben.“

Tatsächlich beendeten die Hönscheids bisher alle Läufe in den Punkterängen, waren zuletzt dreimal in Folge Zweite. Damit haben sie sich auch in der Tabelle als zweite Kraft hinter Dörr-Motorsport etabliert. 14 Punkte Vorsprung nimmt WH-Motorsport mit in den Saisonendspurt. „Wir hätten den neuen Meistern gern etwas mehr Paroli geboten. Aber man muss auch fair anerkennen, dass Hoffmeister und Wrabetz in dieser Saison das Beste aus ihren Möglichkeiten gemacht haben und verdiente Cup-Sieger sind“, gratuliert Wolfgang Hönscheid. „Aber natürlich wollen wir unseren zweiten Platz unbedingt verteidigen. Wir waren in dieser Saison auch schon einige Mal ganz dicht dran an den Dörr-Jungs. Vielleicht gelingt uns ja doch noch ein Saisonsieg auch wenn mir natürlich klar ist, dass Rennsport kein Wunschkonzert ist.“