20.09.2011

Gut besetztes Teilnehmerfeld beim Barbarosspreis

Das letzte Saisondrittel in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist angebrochen. Auf dem Programm stehen noch drei Rennveranstaltungen, ehe der oder die neuen Meister gekürt werden. Der achte Lauf des Jahres ist der 43. ADAC Barbarossapreis und als Veranstalter zeichnet der MSC Sinzig verantwortlich. Mehr als 170 Fahrzeuge werden am Samstag, 24. September pünktlich um 12 Uhr das Rennen über die Distanz von vier Stunden auf der 24,369 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife in Angriff nehmen. Die Startplätze werden im Zeittraining von 8:45 bis 10:15 Uhr ausgefahren. Mit von der Partie ist dann die bekannt unverwechselbare Mischung aus spektakulären GT-Sportwagen, seriennahen Renntourenwagen und klassischen Gruppe-H-Fahrzeugen. Rund um die Nordschleife ist der Eintritt frei. Tickets für den Zugang zum Fahrerlager und den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs sind für familienfreundliche 12 Euro an den Tageskassen erhältlich. Eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens wird am 30. Septeber um 17:30 Uhr auf dem Sender Sport 1 ausgestrahlt. Im Rahmenprogramm sorgt die niederländische ‚Techno Challenge NK GT & Touring Cars’ - eine Serie für Youngtimer-Fahrzeuge der Jahre 1966 bis 1981 - für Unterhaltung.

Beim siebten Lauf des Jahres triumphierten wetterbegünstigt Frank Biela (Monaco), Christian Hohenadel (Illingen) und Michael Ammermüller (Pocking) im Audi TT RS von Raeder-Motorsport. Der neue Kundensport-Rennwagen von Audi ist beim Barbarossapreis nicht mit von der Partie, wäre aber auch ansonsten in der Außenseiterrolle, denn der Wetterbericht sagt trockene Bedingungen voraus. So stehen bei der Entscheidung über den Tagessieg wieder die üblichen Verdächtigen im Vordergrund. Phoenix-Racing schickt mit Christopher Haase (Kulmbach) und Christopher Mies (Heiligenhaus) sowie Marc Basseng (Leutenbach) und Frank Stippler (Bad Münstereifel) zwei Top-Paarungen im Audi R8 LMS ins Rennen. Die Mercedes-Benz-Fraktion ist mit zwei Fahrzeugen von ROWE-Racing, einem Black-Falcon-Flügeltürer sowie dem Mamerow-Racing-SLS mit Chris Mamerow (Castrol-Rauxel) und Armin Hahne (Wimbach) ebenfalls stark vertreten. Manthey-Racing bringt gleich drei Porsche 911 GT3 R an den Start. Mit Mike Stursberg (Wermelskirchen) und Richard Westbrook (Großbritannien), Jochen Krumbach (Eschweiler), Philipp Wlazik (Gladbeck) und Marc Gindorf (Monaco) sowie Lucas Luhr (Schweiz) und Arno Klasen (Karlshausen) stehen drei starke Besatzungen am Start. Zwei weitere Porsche-Teams haben das Potential, endlich den ersten Sieg des GT3-Neunelfers zu erringen. Sabine Schmitz und Klaus Abbelen (beide Barweiler) starten für den MSC Adenau, im Porsche von Pinta-Racing nimmt erstmalig Marco Seefried (Wemding) an der Seite von Michael Illbruck (Unterföhring) Platz. Für eine Podiumsplatzierung kommen zudem nicht weniger als 14 Fahrzeuge in der Porsche-Cup-Klasse sowie bei den VLN-Specials bis 4.000 ccm Hubraum in Frage.

Schnelle Exoten sorgen für Abwechslung im Starterfeld
Eine Klasse sorgt beim 43. ADAC Barbarossapreis für viel Abwechslung in der Spitzengruppe: die hubraumstarken VLN-Specials bis 6.250 ccm Hubraum. Hier tummeln sich Supersportler, die die Herzen der Motorsportfans rund um die Nürburgring Nordschleife höher schlagen lassen. Im Lexus ISF der Toyota Motorsport GmbH starten Akira Iida (Japan) und Herwig Daenens (Belgien). Ein weiterer ISF wird von Uwe Kleen (Boxberg) und Klaus Völker (Haltern) pilotiert. Die beiden Japaner treffen auf den Aston Martin V8 Vantage des Aston Martin Test-Centre aus Meuspath. Am Volant des britischen Luxussportwagens wechseln sich Wolfgang Schubauer (Brilon) und Jürgen Stumpf (Attendorn) ab. Die Farben der Vereinigten Staaten von Amerika sind durch Tobias Guttroff (Scheinfeld) und Jens Richter (Wurzen) mit ihrer Chevrolet Corvette vertreten. Abgerundet wird der bunte Nationenmix von Jürgen und Peter Schumann (beide Saarbrücken), die ein Hyundai Genesis Coupé V6 in die ‚Grüne Hölle’ schicken. Ein bunte Mischung unterschiedlichster Automobil-Modelle findet sich auch bei den VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum mit Turbolader. Hier kämpfen Audi A3, Audi TT S, Mitsubishi Lancer EVO X, Opel Astra GTC, Opel Astra OPC, Seat Leon Supercopa, Volkswagen Golf und Scirocco um Platzierungen und Punkte. Mehr als 16 Fahrzeuge werden in der Klasse SP3T am Start sein.

Die niederländische ‚Techno Challenge NK GT & Touring Cars’ bestreitet jeweils vor (10:45 Uhr) und nach (16:35 Uhr) dem Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft einen Wertungslauf über die Distanz von 25 Minuten zuzüglich einer Runde auf der Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses.