27.08.2002

Donnergrollen in der Grünen Hölle

Es ist die ultimative Rennstrecke. Weltweit. 25 Kilometer Herausforderung pur. Die Nordschleife des Nürburgrings ist für Fans und Fahrer gleichermaßen das Nonplusultra. V8STAR-Präsident Altfrid Heger hat mit dem V8STAR-Renntaxi erfolgreich die Premieren-Testfahrt in der Grünen Hölle absolviert.
Ziel war es, die Nordschleifen-Tauglichkeit des 495 PS starken V8STAR-Boliden zu erkunden. Dafür nahm Heger mitsamt V8STAR-Renntaxi an den zweistündigen Einstellungsfahrten des siebten Laufs der Langstreckenmeisterschaft teil. "Wir wollen beweisen, dass der V8STAR ein wahres Allround-Rennauto ist", erklärte Heger. "Schon bei den ersten Gehversuchen hat der V8STAR seine Nordschleifen-Tauglichkeit bewiesen. Mit solch einem spektakulären und leistungsstarken Auto dort zu fahren macht außerdem eine Menge Spaß", war Heger bereits nach wenigen Runden angetan.
Dabei verlief die Suche nach der richtigen Fahrwerks-Einstellung schnell in die richtige Richtung. Peter Kayser, der Technische Leiter der V8STAR, hatte schon im Vorfeld die zu erwartenden Belastungen simuliert und eine entsprechende Grundabstimmung vorbereitet. "Jetzt können wir diese weiter optimieren", so Heger. Noch zweimal wird der V8STAR bei Läufen zur Langstreckenmeisterschaft in der Grünen Hölle auftauchen. Auch ein möglicher Einsatz im Rennen ist dabei angedacht. "Der V8STAR hat mit 1300 Kilogramm ein relativ hohes Gewicht. Um konkurrenzfähig zu werden, müssen wir noch testen. Aber die technischen Anlagen des V8STAR sind optimal für Langstreckenrennen. Gerade die Zuverlässigkeit ist ja unsere Stärke."
"Langfristig", so Heger, "denken wir darüber nach, den V8STAR beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife einzusetzen. Wir wollen den Teams in der Langstreckenmeisterschaft zeigen, was für ein attraktives Auto der V8STAR auch für ihre Serie ist."