14.08.2002

Ein schnelles Paket voll Sicherheit

Das Auto stand lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr war unterwegs, aber noch einige Kilometer entfernt. Da schoss ein schwarzer Pick Up heran, stoppte in einem Sicherheitsabstand zum brennenden Wagen. Zwei Männer in Sicherheitskleidung sprangen heraus, öffneten die riesige Abdeckplatte über dem Laderaum. Einer ergriff ein an einem Schlauch befestigtes Strahlrohr, der andere betätigte Hebel und Schalter im „Maschinenraum“. Kurze Verständigung, der Mann am Strahlrohr öffnete das Ventil und hielt auf die Flammen. Die verschwanden in einem Nebel aus Milliarden feinster Wassertröpfchen, weißer Rauch, Wasserdampf, stieg auf und dunkler Qualm. Das Feuer war aus. Erstickt, weil ihm der sauerstoffgierige Wassernebel die Nahrung entzogen hatte. Am Rande des Geschehens stand, zusammen mit Testfahrern der Industrie und Sicherheitsexperten aus dem Motorsport, Heinz Domagalla. Er schaute auf eine Stoppuhr in seiner Rechten und nickte zufrieden. „Gut gemacht“, sagte er, während sich bei den Umstehenden die Hände zum Beifall regten. Nur 7 Sekunden hatte es gedauert, bis das Feuer gelöscht war.
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