13.10.2009

Weiterhin Zuwachs in den Top-Klassen

Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade der Saison 2009 ein. Diese Tatsache bedeutet jedoch nicht, dass nach acht erfolgreichen Veranstaltungen in diesem Jahr nun die Luft raus wäre. Die Entscheidung in der Fahrerwertung ist nach wie vor offen und sorgt für Spannung im einzigartigen Teilnehmerfeld der populärsten Breitensportserie Europas. Hinzu kommen eine handvoll neuer Projekte bei der Veranstaltung des AC Monheim, die in der Langstreckenmeisterschaft – auch mit Ausblick auf die kommende Saison 2010 – für Aufsehen sorgen. Die Fans dürfen sich auf einen spannenden Renntag freuen. Das Zeittraining entscheidet zwischen 8:30 und 10 Uhr über die Startpositionen für das 33. DMV 250-Meilen-Rennen, das pünktlich um 12 Uhr beginnt. Im Anschluss an den neunten Lauf über die Distanz von vier Stunden findet dann erneut die offizielle Siegerehrung der Gesamt- und Klassensieger im ‚Eifel Stadl‘, der Erlebnis-Diskothek des Eifeldorfes ‚Grüne Hölle‘, statt. Alle Zuschauer sind ab 18 Uhr herzlich eingeladen, gemeinsam mit den erfolgreichen Fahrerinnen und Fahrern zu feiern.

Beim 41. ADAC Barbarossapreis sorgte die Europa-Premiere des BMW M3 GT2 für Furore. Der bullige Sportwagen aus Bayern ist auch beim neunten Lauf des Jahres noch einmal mit von der Partie. Am Volant nehmen nun Dirk Müller (Burbach) und der dreifache Tourenwagen-Weltmeister Andy Priaulx (Großbritannien) Platz. Nach Rang vier beim ersten Renneinsatz auf der Nordschleife war das Team mit der Performance des neuen M3 bereits zufrieden und Friedhelm Nohl, Leiter Sport- und Tourenwagen-Technik bei BMW, hofft: „Vielleicht klappt es ja beim nächsten Rennen mit einem Podiumsplatz.“

Die Konkurrenz an der Spitze der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring erhält auch beim vorletzten Lauf noch einmal ordentlich Zuwachs. Zum ersten Mal in der laufenden Saison starten ALMS-Star Dominik Farnbacher (Lichtenau) und Porsche Carrera Cup-Spezialist Robert Renauer (Jedenhofen) mit einem Porsche 911 GT3 bei den VLN-Specials bis 4.000 ccm Hubraum (SP7). Das Duo trifft in dieser Klasse auf den niederländischen Tourenwagen-Spezialist Tom Coronel, der mit Henk Haane (beide Niederlande) ebenfalls einen Porsche pilotiert. Ein prominenter Landsmann von Coronel und Haane startet bei den VLN-Specials bis 3.500 ccm Hubraum (SP6). Ex-DTM-Fahrer Jeroen Bleekemolen bestreitet das Rennen zusammen mit Maik Rosenberg (Attendorn) und Andrew Baughan (Großbritannien) im BMW M3 von Black Falcon. Das erfolgreichste Fahrzeug der laufenden Saison geht beim 33. DMV 250-Meilen-Rennen mit einer bärenstarken Besetzung an den Start. An der Seite von Stammfahrer Marcel Tiemann (Monaco) fahren die beiden Porsche Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler) und Richard Lietz (Österreich) im Porsche 911 GT3 RSR von Manthey-Racing.

Frischer Wind weht in der GT4-Klasse für seriennahe Sportwagen. Neben den zwei bekannten Aston Martin V8 Vantage sind zum ersten Mal Jörg van Ommen (Sinzig) und Masashige Itoh (Japan) mit einem Audi TT am Start. Eine Premiere feiert auch die Corvette C6 von Callaway Competition, die von Tobias Guttroff (Wertheim) pilotiert wird. Eine Stufe höher, bei den GT3-Fahrzeugen, sind die bekannten Größen geschlossen vertreten. Der zuletzt siegreiche Mamerow-Porsche trifft auf die zwei Audi R8 LMS von Phoenix-Racing, den spektakulären Ford GT von Raeder Automotive sowie den Manthey-GT3-Porsche mit den Fahrern Armin Hahne (Monaco), Jochen Krumbach (Eschweiler) und Marco Holzer (Bobingen).

Vier Teams können die magische Anzahl von acht Klassensiegen erreichen
In der Langstreckenmeisterschaft gehen 80 Prozent der ausgetragenen Veranstaltungen in die Wertung eingehen. Acht Klassensiege sind daher schon fast Voraussetzung, um bei der Titelentscheidung ein Wörtchen mitreden zu können. Vier Teams und Fahrer haben vor dem neunten Lauf noch die Möglichkeit, die magische Anzahl von acht Erfolgen für sich zu verbuchen. Mit bislang sieben Siegen hat das amtierende Meisterteam Black Falcon mit den Fahrern Alexander Böhm (Kelberg), Christer Jöns (Ingelheim) und Sean Paul Breslin (Großbritannien) gute Aussichten auf die Titelverteidigung. Die Equipe aus Kelberg in der Eifel hat ein zweites heißes Eisen im Feuer. Bona Ventura (Köln), Daniel Schwerfeld (Düsseldorf) und Frank Bierther (Bornheim) verbuchten sechs Klassensiege. Diese Anzahl erreichen auch das Duo Rolf Derscheid (Much) und Michael Flehmer (Overath) sowie Manthey-Stammfahrer Marcel Tiemann (Monaco).