29.09.2009

Barbarossapreis leitet spektakuläre Schlussphase ein

Die BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring startet mit dem 41. ADAC Barbarossapreis in das letzte Saisondrittel. Die verbleibenden Rennen des Jahres 2009 darf man guten Gewissens als „Heiße Phase“ bezeichnen, denn neben der Entscheidung um die Meisterschaft wartet die populärste Breitensportserie Europas zum Jahresabschluss noch einmal mit waschechten Highlights auf. Einer dieser Höhepunkte ist die Nordschleifenpremiere des BMW M3 GT2, der 2009 in der American Le Mans Serie für Furore sorgte und im Premierenjahr einen Klassensieg erringen konnte. Daneben feiern die letzten zehn Teilnehmer des OPC Race Camp – dem Motorsport-Casting-Format rund um Ex-DTM-Star Manuel Reuter – ihre Feuertaufe in der ‚Grünen Hölle‘. Der achte Lauf des Jahres startet wie gewohnt um 12 Uhr, beim Zeittraining zwischen 8:30 und 10 Uhr werden die Startplätze für das Rennen ausgefahren. Wenn nach Ablauf der 4-Stunden-Distanz die Motoren in der Eifel verstummen, geht es noch einmal richtig rund. Ab 18 Uhr findet als Pilotprojekt erstmals die offizielle Siegerehrung im ‚Eifel-Stadl‘, der Erlebnis-Diskothek des Eifeldorfes ‚Grüne Hölle‘, statt. Dabei haben Zuschauer erstmalig die Gelegenheit, gemeinsam mit den erfolgreichen Fahrerinnen und Fahrern zu feiern und einen unvergesslichen Renntag ausklingen zu lassen.

Beim 41. ADAC Barbarossapreis starten Jörg Müller (Hückelhoven) und Augusto Farfus (Brasilien) im BMW M3 GT2, der von Schnitzer-Motorsport aus Freilassing bei München eingesetzt wird. Zwei Wochen später übernehmen dann Dirk Müller (Burbach) und Andy Priaulx (Großbritannien) das Steuer des 485 PS starken Rennwagens. „Mit der Nordschleife verbinde ich viele emotionale Momente“, sagt Schnitzer Teamchef Charly Lamm. „Insbesondere, wenn ich an die Jahre 2004 und 2005 zurückdenke, in denen wir mit zwei BMW M3 GTR jeweils Doppelsiege beim 24-Stunden-Rennen feiern konnten. Mit dem Nachfolger, dem BMW M3 GT2, nun erstmals nach vier Jahren wieder zwei Renneinsätze im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf der Nordschleife leiten zu können, ist ein tolles Gefühl. Auch wenn es sich hier lediglich um Entwicklungsfahrten handelt, so freue ich mich darauf, das Fahrzeug auf der Nordschleife zu sehen. Unsere vier Fahrer Jörg, Andy, Augusto und Dirk sind natürlich ebenfalls voller Vorfreude wie ich. Und ich bin mir sicher, dass es zahlreichen Fans genauso geht..."

Auch wenn es sich nur um Entwicklungsfahrten handelt, wird die Konkurrenz den neuen BMW-Renner, der in der Klasse E1-XP eingestuft ist, im Auge behalten und genau beobachten, ob hier ein neuer Nordschleifen-Star heranwächst. In der Langstreckenmeisterschaft hängen die sportlichen Früchte sehr hoch, daher wird die Jungfernfahrt den routinierten Top-Teams der Serie kaum Kopfzerbrechen bereiten. Manthey, Phoenix, Alzen, Mamerow, Mühlner und Kissling verfügen über einen immensen Erfahrungsschatz auf der schönsten und schwierigsten Rennstrecke der Welt. Auch wenn für Schnitzer die Nordschleife kein Neuland ist – der Vorsprung von Porsche, Audi, Viper, Corvette und Co wiegt schwer.